Reverb- Approach/Konzept


Again and again the question arises how to distribute instruments of an orchestra on stage - especially in the depth. Once this has been solved (maybe also graphically), the next question immediately arises: How do I solve this technically in my DAW?
The following pictures and the video will give you the answer with an easy to implement possibility.

Picture 1 Picture 2 Picture 3

Picture 1 All instruments that are about the same distance from the listener are collected in a group channel.

Picture 2 For each "stage depth" an acoustic depth is created in an extra group channel with everything that goes with it (reduction of high frequencies, compression etc.). For the actual depth production, only suitable "early reflections" are used, which contain little or no reverb tail. The aim is to "push" the instruments only to the right depth in the room. Picture 2 shows this using the strings as an example (smallest stage depth).

Picture 3 The whole mixer could look like picture 3 at the end. Important now: In the main channel, where all signals are merged, you install a reverb that creates a tail without moving the instruments further back.


The following piece by Karg Elert was also created with this reverb approach. The reverb with the tail at the output merges the different depths wonderfully...


If you like, you can watch the video with corresponding sound examples.
How to solve technically everything is explained in detail in the Mixing Tutorial. By the way, this contains a collection of about 15 ERs, which can be used directly for creating such depths.

Immer wieder taucht die Frage auf, wie man Instrumente eines Orchesters auf der Bühne verteilen soll - insbesondere in der Tiefe. Hat man dies - vielleicht sogar grafisch - gelöst, stellt sich gleich die nächste Frage: Wie löse ich das technisch in meiner DAW?
Folgende Bilder und das Video geben dir die Antwort mit einer gut umzusetzenden Möglichkeit.

Bild 1 Bild 2 Bild 3

Bild 1 Alle Instrumente, die etwa gleich weit vom Zuhörer entfernt sind, werden in einem Gruppenkanal gesammelt.

Bild 2 Für jede "Bühnentiefe" wird in einem extra Gruppenkanal eine akustische Tiefe hergestellt mit allem was dazu gehört (Reduktion der hohen Frequenzen, Kompression etc.). Für die eigentliche Tiefenherstellung verwendet man nur geeignete "Early Reflections", die wenig oder kaum eine Nachhallfahne enthalten. Ziel ist, die Instrumente nur in die richtige Raumtiefe zu "schieben". Bild 2 zeigt das am Beispiel der Streicher (kleinste Bühnentiefe).

Bild 3 Der ganze Mixer könnte am Schluss so wie bei Bild 3 aussehen. Wichtig: Im Summenkanal, installiert man einen Reverb, der nur einen Tail erzeugt, ohne die Instrumente weiter nach hinten zu verschieben!


Auch das folgende Stück von Karg Elert entstand mit diesem Hall-Konzept. Der Reverb mit dem Tail am Ausgang verschmilzt die verschiedenen Tiefen wunderbar...


Wenn Sie mögen, dann schauen Sie sich das Video mit entsprechenden Tonbeispielen an.
Wie man technisch alles löst, wird unter anderem detailliert im Mixing Tutorial erklärt. Dieses enthält übrigens ein Sammlung von rund 15 ERs, welche für die Tiefenstaffelungen direkt benutzt werden können.